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Beihilfen nach den Satzungen der Bayerischen Tierseuchenkasse

Grundlagen

Das Gesetz zur Ausführung des Tiergesundheitsgesetzes weist der Bayerischen Tierseuchenkasse u.a. die Aufgabe zu, Beihilfen für Tierverluste zu gewähren. Der Landesausschuss der Bayerischen Tierseuchenkasse beschließt durch die Beihilfesatzung und eine Tiergesundheitssatzung über den Umfang der Beihilfen für Tierverluste, die durch bestimmte Seuchen, seuchenartigen Erkrankungen und infolge von Maßnahmen zu deren Bekämpfung entstehen.


Voraussetzungen bei allen Beihilfen

Die Beihilfevoraussetzungen sind im Detail den einzelnen Satzungen zu entnehmen.

In allen Fällen sind zum Nachweis der Verlustursache, wegen der eine Beihilfe beantragt werden soll, über den zugezogenen Tierarzt ausreichende Befunderhebungen an einem Untersuchungsinstitut - i.d.R. Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) oder Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. (TGD) zu veranlassen. Bei Verlustbeihilfen ist immer eine Sektion bzw. ein Organbefund des Untersuchungsinstitutes erforderlich. Bei der Abholung verendeter Tiere ist daher der Fahrer der Tierkörperbeseitigungsanstalt ausdrücklich auf den Wunsch nach einer Sektion (kostenpflichtig) hinzuweisen.

Als weitere Unterlagen werden je nach Beihilfeart im Einzelfall benötigt: Klinischer Befundbericht durch den Tierarzt, Schlachtbefunde, Erlösbelege oder Ablieferungsbestätigungen. In Zweifelsfällen empfiehlt es sich, bei der Bayerischen Tierseuchenkasse oder beim örtlich zuständigen Veterinäramt nähere Auskünfte einzuholen.


Antragstellung

Vordrucke für Beihilfen sind beim zugezogenen Tierarzt, beim örtlich zuständigen Veterinäramt oder bei der Bayerischen Tierseuchenkasse erhältlich. Sie können die Formulare auch hier herunterladen.

Alle Anträge sind der Bayerischen Tierseuchenkasse über das örtlich zuständige Veterinäramt zuzuleiten.