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Tierkörperbeseitigung

In Bayern sind die Landkreise und kreisfreien Gemeinden gesetzlich zur Tierkörperbeseitigung verpflichtet. Zu diesem Zweck können sie sich zu Zweckverbänden zusammenschließen und/oder die Beseitigungspflicht auch auf private Betriebe übertragen. Gesetzliche Regelungen finden sich im Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz (TierNebG) und im bayerischen Gesetz zur Ausführung des
Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetzes (BayAGTierNebG).

Die Beseitigung verendeter oder sonstiger getöteter Tiere, die nicht der Schlachtung zugeführt werden, erfolgt in Tierkörperbeseitigungsanstalten. Die Kosten der Tierkörperbeseitigung von abholpflichtigem Vieh werden anteilig vom Tierhalter, den beseitigungspflichtigen Kommunen, vom Freistaat Bayern und der Bayerischen Tierseuchenkasse getragen (Art. 2 Abs. 2 und 3 BayAGTierNebG)